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Erzwungene Wege - vhs zeigt Ausstellung zum Thema Flucht und Vertreibung

Vom 18. Januar bis zum 14. Februar ist im Foyer der Kreisverwaltung in Kassel, Wilhelmshöher Allee 21, eine Ausstellung zu sehen, die die Themen Flucht und Vertreibung im 20. Jh. mit insgesamt 61 Tafeln dokumentiert. Neben den menschlichen Tragödien werden auch die kulturellen Verluste dargestellt. Zeitzeugenberichte reflektieren europäische Einzelschicksale. Themen sind Heimat, Fluchtwege, Lager, Rechtssituation und Dialog über das Geschehene. Sie berichten von traumatischen und existenziellen Erfahrungen der Leidtragenden.
Hauptursache für Vertreibungen ethnischer Gruppen und Minderheiten war die Idee des ethnisch homogenen Nationalstaates. Menschen wurden auf den Weg gezwungen oder vernichtet, weil sich Staaten davon eine Frieden fördernde Wirkung versprachen oder weil sie gewaltsamen Hegemonialansprüchen im Weg standen. Zudem waren Rassismus und Antisemitismus Motive für Vertreibung und Vernichtung.
Eröffnet wird die Ausstellung, die im Auftrag des Bundes der Vertriebenen von einem Team von Wissenschaftlern erstellt wurde, von Dr. Klaus-Peter Lorenz.  Sein Vortrag erinnert an die Geschichte der Vertreibung der Deutschen nach 1945 und zeigt, wie die westdeutsche Gesellschaft die daraus resultierenden Herausforderungen meisterte. Dazu gehören auch die Vorurteile, die den „Polacken“ teils entgegengebracht worden waren.
Der Besuch der Ausstellung ist gebührenfrei.

26.1. 19:30 Uhr: Sabrina Janesch liest: Katzenberge. vhs Kassel
12.2. 19:30 Uhr: Regina Scheer liest: Machandel. vhs Kassel
18.2. 19:00 Uhr: Aus kontrolliertem Raubbau. Kathrin Hartmann liest in Lohfelden, Bürgerhaus

19.01.2015

 




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