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Pflegestützpunkt (PSP)

Beschreibung der Leistung

Ein Pflegestützpunkt (PSP) ist eine örtliche Anlaufstelle für Pflegebedürftige bzw. deren Angehörige. PSP sollen den organisatorischen Aufwand bei der Beantragung von Leistungen zur Behandlung von Erkrankungen, Hilfe bei der Pflege und von der Altenhilfe reduzieren.
Die Aufgaben der PSP umfassen:

  • Erhebung aller sozialen, gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungs-, Betreuungs- und Beratungsangebote einschließlich der relevanten Aktivitäten der Selbsthilfe und des bürgerschaftlichen Enga-gements im Einzugsbereich des Pflegestützpunktes und erstellen von entsprechenden Informationsunterlagen.
  • Vernetzung aufeinander abgestimmter pflegerischer und sozialer Versorgungs-, Betreuungs-und Beratungsangebote.
  • Abstimmung und Koordinierung der für die wohnortnahe Versorgung und Betreuung in Betracht kommenden gesundheitsfördernden, präventiven, kurativen, rehabilitativen und sonstigen medizinischen sowie pflegerischen und sozialen Hilfs-und Unterstützungsangebote.
  • Information, Auskunft und Beratung für alle Bürgerinnen und Bürger ihres Einzugsbereiches. Sie beraten zu Rechten und Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch und zur Auswahl und Inanspruchnahme der bundes- oder landesrechtlich vorgesehenen Sozialleistungen und sonstigen Hilfsangebote.
  • Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement wird in den Pflegestützpunkten eingebunden und begleitet. In den Stützpunkten wird das ehrenamtliche Engagement von Angehörigen und Freiwilligen un-terstützt und gefördert. Damit wird die gesamtgesellschaftliche Verantwortung für Pflege betont.
  • Einbindung von kirchlichen und gesellschaftlichen Trägern und Organisationen, die ihre Angebote und Unterstützungsleistungen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im Pfle-gestützpunkt bekannt machen sollen.

Rechtsgrundlage:
Die Landesregierung hat mit der Allgemeinverfügung vom 08.12.2008 die Bestimmung über die Einrichtung von PSP nach § 92 c SGB XI getroffen. Es ist demnach zunächst ein PSP in jeder Gebietskörperschaft (Landkreis oder Kreisfreien Stadt) einzurichten. Dies erfordert die Einrichtung von mindestens 26 PSP in Hessen. Die Umsetzung der Allgemeinverfügung erfolgt unter der Federführung der Pflegekassen und Krankenkassen mit Beteiligung der Kommunen. Hierzu wurde ein Rahmenvertrag für die Arbeit und Finanzierung der PSP zwischen den Landesverbänden der Pflege- und Krankenkassen und den Kommunalen Spitzenverbänden abgeschlossen. Auf der Grundlage der Vorgaben des Rahmenvertrages werden die PSP in den einzelnen Gebietskörperschaften (Landkreise und Kreisfreie Städte) vereinbart. Die Träger der PSP sind immer die Landesverbände der Pflegekassen in Hessen und die jeweils örtlichen Sozialhilfeträger.
 

Der Pflegestützpunkt ist da für:

  • Pflegebedürftige Menschen
  • Kinder und Erwachsene mit Behinderungen
  • Menschen, die von Behinderung und Pflegebedürftigkeit bedroht sind
  • Pflegende Angehörige

    Wir sind Ihre erste Anlaufstelle für alle Fragen.
    Wir beraten trägerneutral und kostenlos.
    Wir informieren unabhängig und verbraucherorientiert.
    Wir besuchen Sie auf Wunsch zu Hause.
    Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.


Welche Behörde bzw. Institution ist zuständig?

Pflegestützpunkt des Kreisausschusses des Landkreises Kassel und der Landwirtschaftlichen Krankenkasse Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

Welche Unterlagen müssen mitgebracht werden?

Keine [*]

  • Beratungsrelevante Unterlagen können mitgebracht werden

Welche rechtlichen Grundlagen sind zu beachten?

§ 92c (PSP) in Verbindung mit § 7 a (Pflegeberatung) Sozialgesetzbuch XI (SGB XI). [*]


Öffnungszeiten

Montag: 09:00 bis 12:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr




Was ist noch wichtig?

Seit 01.01.2009 haben Versicherte, die bereits Leistungen der Pflegekassen erhalten oder einen Antrag gestellt haben, nach § 7 a SGB XI Anspruch auf eine umfassende Beratung und Hilfestellung durch eine Pflegeberaterin oder Pflegeberater der zuständigen Pflegekasse bei Auswahl und Inanspruchnahme von Pflegeleistungen. [*]


Was sollte ich noch wissen?

Zur Information kann die Broschüre „Pflegebedürftig –Was ist zu tun?“auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und heruntergeladen werden.
Ferner kann sie per E-Mail unter publikationen@hsm.hessen.de  oder unter der Rufnummer +49 611 - 8173301 angefordert werden.
 

Neben den Öffnungszeiten sind weitere Sprechzeiten sowie Hausbesuche nach vorheriger Vereinbarung möglich.



Wer ist für mich zuständig in Kassel?


Doris Brandstetter

Kulturbahnhof
Zimmer 001
Südflügel
34117 Kassel

Tel: 0561 1003-1371
Fax: 0561 1003-1526
E-Mail: doris-brandstetter@landkreiskassel.de

Simone Dippel

Kulturbahnhof
Zimmer 001
Südflügel
34117 Kassel

Tel: 0561 1003-1399
Fax: 0561 1003-1526
E-Mail: simone-dippel@landkreiskassel.de

Michaela Griesel

Kulturbahnhof
Zimmer 001
Südflügel
34117 Kassel

Tel: 0561 1003-1399
Fax: 0561 1003-1526
E-Mail: michaela-griesel@landkreiskassel.de

*Hessisches Ministerium des Innern und für Sport. URL: http://hessenfinder.hessen.de [^] [Stand: 04.05.2011]

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