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Landkreis Kassel und Nordhessischer Verkehrsverbund verbessern Verbindungen zur Sababurg und in den Reinhardswald

Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Landrat Uwe Schmidt, Steffen Müller (Prokurist NVV), Bürgermeister Kai Georg Bachmann (Trendelburg), Bürgermeister Jörg-Otto Quentin (Wahlsburg), Torsten Uhlendorff (Geschäftsführer Regiobus Uhlendorff), Uwe Koch (Leiter Sonderfachdienst Verkehr und Sport des Landkreises Kassel) und Bürgermeister Cornelius Turrey (Oberweser). Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Landrat Uwe Schmidt, Steffen Müller (Prokurist NVV), Bürgermeister Kai Georg Bachmann (Trendelburg), Bürgermeister Jörg-Otto Quentin (Wahlsburg), Torsten Uhlendorff (Geschäftsführer Regiobus Uhlendorff), Uwe Koch (Leiter Sonderfachdienst Verkehr und Sport des Landkreises Kassel) und Bürgermeister Cornelius Turrey (Oberweser).

Bad Karlshafen/Hofgeismar/Oberweser/Trendelburg/Wahlsburg/Landkreis Kassel.
Für die Kommunen Bad Karlshafen, Hofgeismar, Oberweser, Trendelburg und Wahlsburg gibt es ab dem 1. April 2017 Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr. „Wir haben uns gemeinsam mit den betroffenen Kommunen die vorhandenen Busverkehre angeschaut und dann gezielte Verbesserungen erarbeitet“, informiert Landrat Uwe Schmidt, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) ist. Hauptziele der Optimierung seien eine bessere Anbindung des Tierparks und der Sababurg „mit Blick auf den Naturpark Reinhardswald“ sowie die bessere Anbindung der Gemeinden Oberweser und Wahlsburg an Hofgeismar.  Schmidt dankte den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen und den Planern des NVV für das „gemeinsam erreichte gute Ergebnis“. Mit der Neugestaltung der Busverkehre zeige die Region, dass man Nachhaltigkeit ernst nimmt und die Erreichbarkeit des Naturparks und seiner Sehenswürdigkeiten mit dem ÖPNV erleichtere, so der Landrat weiter.

Die rechtzeitig zu Beginn der Tourismus-Saison an der Oberweser umgesetzten Verbesserungen in der Busanbindung „verändern das bisherige Angebot zugunsten einer neuen Freizeitqualität für die Kommunen an der Oberweser und in der Nordspitze des Landkreises“, ergänzt NVV-Prokurist Steffen Müller.

„Wir können jetzt das ganze Jahr über tägliche Busverbindungen von Montag bis Sonntag anbieten und so die Anforderungen für den Alltag wie die Wege zur Schule oder zur Arbeitsstelle um besondere Freizeitziele wie den Naturpark mit dem öffentlichen Nahverkehr ergänzen. So gibt es zum Beispiel am Wochenende zwei zusätzliche Fahrten zwischen Hofgeismar und Lippoldsberg, die wir für Freizeitaktivitäten besonders wichtig finden“, so Müller weiter. Diese „verlässliche ÖPNV-Verbindung“ betrifft die Linien 192 (Lippoldsberg-Oedelsheim-Gieselwerder-Gottsbüren-Hofgeismar), 193 (Gottstreu-Gieselwerder-Bad Karlshafen) und 194 (Bodenfelde-Gieselwerder-Gottstreu-Oedelsheim-Heisebeck-Offensen-Vernawahlshausen-Lippoldsberg-Bodenfelde).
Zentraler Umstiegspunkt für die Region Oberweser wird die Haltestelle „Rathaus“ in Oberweser-Gieselwerder. Müller: „Das bringt mehr Komfort für die Kunden und häufig kann man einfach im Bus bleiben, der dann mit einer anderen Liniennummer ab Gieselwerder weiterfährt“.

Als neuer Takt gibt es ab April montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr einen Zwei-Stunden-Rhythmus auf allen drei Linien - an Wochenenden und Feiertagen läuft der Zwei-Stunden-Rhythmus zwischen 8.00 und 16.00 Uhr.

Die Linie 192, die Hofgeismar mit dem Wesertal verbindet und Tierpark und Sababurg an den ÖPNV anschließt, wird ab dem 1. April auch die Stadtteile Beberbeck  (Hofgeismar) und Gottsbüren (Trendelburg) „deutlich besser anbinden“, informiert Rausch. Gleiches gelte für die Verbindung mit der Linie 193 zwischen Oberweser und Bad Karlshafen. Schmidt: „Ich freue mich, dass es hier gelungen ist, eine regelmäßige Anbindung zu realisieren – das Wesertal wächst in Sachen ÖPNV damit besser zusammen“.

„Die zusätzlichen Verbindungen bringen eine echte Verbesserung für die Menschen in unseren Orten, unsere Gäste und besonders auch für die Schülerinnen und Schüler“, betont Bürgermeister Cornelius Turrey. Auch nach Bodenfelde habe man in Zukunft eine verlässliche Anschlussmöglichkeit mit Umsteigemöglichkeiten in Vernawahlshausen und Lippoldsberg. Die bisherige direktere Verbindung nach Bodenfelde und Offensen sei so gut wie gar nicht nachgefragt, so dass man jetzt die Linie 194 effizienter eingesetzt hat.
„Diese Veränderung haben wir gemeinsam erreicht – die positiven Auswirkungen überwiegen für uns auf jeden Fall“, sind sich Turrey und sein Wahlsburger Amtskollege Jörg-Otto Quentin einig.
21.03.2017




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