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Sanierung der Kreisstraße 5 startet

Kaufungen. Die Sanierung der Kreisstraße 5 zwischen dem Kaufunger Ortsteil Niederkaufungen und dem Anschluss an die Kreisstraße 4 hat begonnen: seit dem 17. Juli laufen vorbereitenden Beschilderungsarbeiten für die Baumaßnahmen. „Die Kreisstraße ist in einem schlechten Zustand“, informiert Landrat Uwe Schmidt. Die Fahrbahnoberfläche weist erhebliche Schäden durch Frostschäden, Aufbrüche und Netzrisse auf. „Um einen verkehrssicheren Zustand der Fahrbahn wieder herzustellen, müssen wir investieren“, begründet Schmidt die Dringlichkeit der Sanierung.

Die Sanierung des rund drei Kilometer langen Abschnitts der Kreisstraße wird bis Mitte September dauern. „Für die Bauarbeiten wird die Straße vollgesperrt – die ausgeschilderte Umleitung läuft für PKW von Heiligenrode kommend über die Kreisstraße 4 bis zur Kreuzung mit der Kreisstraße 6 und dann nach Oberkaufungen“, informiert Stefan Nebenführ, zuständiger Mitarbeiter des Sonderfachdienstes Verkehr und Sport des Landkreises Kassel. Für LKW läuft die Umleitung über die Bundesstraße 7 nach Niederkaufungen. Der Landkreis bittet die Verkehrsteilnehmer wegen der baubedingten Einschränkungen um Verständnis.

Die Planung und Ausschreibung für die Baumaßnahme hat Hessen Mobil im Auftrag des Landkreises übernommen – der Arbeiten werden von einem Unternehmen aus Korbach ausgeführt. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 820.000 Euro.

Zur Vorbereitung der Baumaßnahme musste der gesamte Straßenabschnitt auf eventuelle im Boden vorhandene Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht werden. „Diese Untersuchungen liefen im Frühjahr 2017“, informiert Kreispressesprecher Harald Kühlborn. Der rund drei Kilometer lange Straßenabschnitt wurde vom Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen als Verdachtsfläche bewertet, da es sich um ein Bombenabwurfgebiet im Bereich von ehemaligen Flakstellungen handelt. Kühlborn: „Die systematische Überprüfung einer solchen Fläche ist vor Beginn der geplanten Bauarbeiten und Baugrunduntersuchungen an den Grundstücksflächen auf jeden Fall notwendig, bevor man mit Baumaschinen arbeitet“. Bei den Untersuchungen sind 59 mögliche Verdachtspunkte festgestellt worden, die kartiert und markiert wurden.

Als erster Schritt der Bauarbeiten wird die obere Asphaltschicht der Straße abgefräst. „Im Bereich der Verdachtspunkte werden die Sanierungsarbeiten vorsichtig und in Kooperation mit dem Kampfmittelräumdienst durchgeführt“, so Kühlborn abschließend. Verdachtspunkte können auch dann entstehen, wenn dort metallische Hinterlassenschaften der Flakstellungen unter dem Straßenkörper liegen – nicht hinter jedem Verdachtspunkt verbirgt sich auch ein Kampfmittel.
18.07.2017




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