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Krankenhäuser am Rande ihrer Kapazität

 Dr. Karin Müller, Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel Dr. Karin Müller, Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel

Wegen Grippewelle: Patienten sollen Terminverschiebung bei geplanten

Landkreis Kassel. Das Gesundheitsamt Region Kassel und der Rettungsdienst von Stadt und Landkreis Kassel bitten Patientinnen und Patienten, die geplante Krankenhausaufenthalte vereinbart haben, beispielsweise operative Eingriffe, in Rücksprache mit ihren Krankenhäusern eine Terminverschiebung zu erwägen, um die Kapazität in den Krankenhäusern vorrangig schwer akut erkrankten Menschen zu Gute kommen zu lassen. "Durch die Grippewelle ist die Situation in den Krankenhäusern in und um Kassel derzeit besonders angespannt, so dass jede denkbare Entlastung weiterhelfen kann", sagt Dr. Karin Müller, Leiterin des Gesundheitsamtes Region Kassel. Wie verschiedenen Medien bereits zu entnehmen war, hat die Grippewelle die Region Kassel voll im Griff. Die Krankenhäuser sind wegen der Aufnahmen von Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen, vor allem Grippe, mittlerweile am Rande ihrer Kapazitäten. Das gleiche gilt für die Zentralen Notaufnahmen. Auch diese sind durch ein besonders hohes Aufkommen von schwererkrankten Grippepatienten zusätzlich belastet. Hinzu kommen Engpässe durch erkranktes Personal in den Krankenhäusern. Denn auch hier macht die Grippe nicht Halt.
Seit Beginn des Jahres 2018 sind dem Gesundheitsamt 807 nachgewiesene Fälle von Grippe gemeldet worden. Es ist aber von einer weitaus höheren Dunkelziffer auszugehen.

14.03.2018

 



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