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Neue Mensa und mehr Platz für die Betreuung

Jetzt geht es los: Architekt Michael Pleßmann (ganz links) zeigte vor Ort seine Pläne (v.l.) dem Vellmarer Bürgermeister Manfred Ludewig, Landrat Uwe Schmidt und Schulleiterin Christina Kaiser. Jetzt geht es los: Architekt Michael Pleßmann (ganz links) zeigte vor Ort seine Pläne (v.l.) dem Vellmarer Bürgermeister Manfred Ludewig, Landrat Uwe Schmidt und Schulleiterin Christina Kaiser.

Grundschule in Obervellmar wird für 1,3 Millionen Euro mit einem Anbau erweitert

Obervellmar / Landkreis Kassel. Der Landkreis Kassel investiert rund 1,3 Millionen Euro in die Erweiterung der Grundschule in Obervellmar. "Für Unterricht, Betreuung und eine Mensa lassen wir einen Anbau errichten", informierte Landrat Uwe Schmidt.
Notwendig wird der Anbau wegen der steigenden Schülerzahlen, vor allem aber wegen der hohen Nachfrage bei der Nachmittagsbetreuung. "Durchschnittlich 80 Prozent der Eltern im Landkreis nehmen das Angebot der Nachmittagsbetreuung an den Schulen wahr", berichtet der Landrat. "Wir sind da in der Verantwortung." Eine Reihe von weiteren Investitionen in diesem Bereich sei bereits geplant.

Schulleiterin Christina Kaiser unterstrich die Bedeutung des Anbaus für die Schule: "Momentan haben wir 210 Kinder, von denen 150 in die Nachmittagsbetreuung gehen und rund 100 Kinder essen täglich in der Schule." Die jetzige Mensa sei in einem zu kleinen, ehemaligen Klassenraum untergebracht, weshalb das Mittagessen nur gruppenweise eingenommen werden könne. Und auch die Unterbringung der Betreuungsangebote in extra aufgestellten Containern sei keine Dauerlösung.

"Mit dem neuen Anbau erhält die Schule eine große Mehrzweck-Mensa mit Ausgabeküche sowie sechs neue Betreuungsräume", erläuterte Architekt Michael Pleßmann vom Architekturbüro Mit Profil + mehr aus Hofgeismar seine Pläne. Zu Verzögerungen beim Baubeginn sei es wegen des vielen Wassers im Boden gekommen. Um das neue Gebäude vorm möglichen Einsinken zu schützen, habe man tiefere Fundamente als zunächst vorgesehen legen lassen. Dies wiederum habe den nochmaligen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes des Landes Hessen notwendig gemacht, um jedes Risiko auszuschließen, dass sich Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg im Boden verbergen.

"Trotz dieser Verzögerung sind wir sehr zuversichtlich, den Anbau wie geplant Ende des Jahres 2018 fertigstellen zu können", so der Architekt. Bis auf die Gründungsarbeiten konnten alle bisherigen Aufträge an Unternehmen aus der Region vergeben werden.

23.04.2018




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