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Vier in einem Boot

Eine Gruppe von Schülern auf Klassenfahrt ergab den passenden Hintergrund für das Treffen an der Diemel: (v.l.) Bürgermeister Marcus Dittrich (Bad Karlshafen), Bürgermeister Martin Lange (Trendelburg), Peter Nissen (Leiter Servicezentrum Regionalentwicklung), Vizelandrat Andreas Siebert sowie die beiden Schülerinnen Karoline Böhner und Leonie Hoeschen aus Lichtenau bei Paderborn. Eine Gruppe von Schülern auf Klassenfahrt ergab den passenden Hintergrund für das Treffen an der Diemel: (v.l.) Bürgermeister Marcus Dittrich (Bad Karlshafen), Bürgermeister Martin Lange (Trendelburg), Peter Nissen (Leiter Servicezentrum Regionalentwicklung), Vizelandrat Andreas Siebert sowie die beiden Schülerinnen Karoline Böhner und Leonie Hoeschen aus Lichtenau bei Paderborn.

Flussbegegnungspunkte - Kreis übergibt Machbarkeitsstudie für Qualitätsoffensive am Diemelradweg an drei Anrainer-Kommunen

Trendelburg / Kreis Kassel. Das Touristikmanagement des Landkreises Kassel plant gemeinsam mit den Anrainer-Kommunen entlang des rund 110 Kilometer langen Diemelradweges eine Qualitätsoffensive. Vizelandrat Andreas Siebert legte dazu eine vom Kreis in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie vor und übergab diese an Bürgermeister Martin Lange aus Trendelburg und Bürgermeister Marcus Dittrich aus Bad Karlshafen. Ebenfalls an Bord ist die Stadt Liebenau.

Gemeinsam geplant ist, entlang der Diemel Fahrrad-Rastplätze in Kombination mit Naturerlebnismöglichkeiten in Form von "Flussbegegnungspunkten" zu schaffen. Diese Punkte sollen mit ihrer Infrastruktur nach Möglichkeit auch für Kanuten als Rastplatz nutzbar sein. Gleichzeitig sollen die "Flussbegegnungspunkte" auch als außerschulischer Lernort und "naturpädagogischer Radweg" genutzt werden, der sich für Tagesprojekte benachbarter Schulstandorte ebenso anbietet, wie für Projektwochen entfernter liegender Schulstandorte.

Siebert bedankte sich bei den Bürgermeistern für die Bereitschaft sich in dem Projekt gemeinsam zu engagieren. Gleichzeitig hob er die Bedeutung des Projektes für die touristische Entwicklung im Naturpark Reinhardswald hervor. "Stillstand ist Rückschritt", so der Vizelandrat mit Blick auf die Investitionen anderer Regionen in die touristische Infrastruktur. "Mit den Flussbegegnungspunkten können wir ein attraktives Alleinstellungsmerkmal entwickeln, um gegenüber Mitbewerbern unter den zahlreichen Flussradwegen einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen", betonte er. Ziel sei es, den naturnahen Aktivtourismus weiter auszubauen.

"Unsere Zielgruppe sind dabei vor allem Kurzurlauber und Familien mit Kindern", erläuterte Peter Nissen, Leiter des Servicezentrum Regionalentwicklung beim Landkreis. Die vorliegenden Pläne seien bereits mit den Genehmigungsbehörden abgestimmt. Auch läge nun für jede Kommune eine Kostenschätzung vor. Für die Umsetzung sollen, unter der Federführung des Landkreises, Fördergelder über das europäische LEADER-Programm beantragt werden. "Wenn alles gut läuft", so Nissen, "könnte ich mir vorstellen, dass wir kommendes Jahr anfangen."

"Wir freuen uns, dass der Fokus auf dem naturnahen Tourismus liegt", betonte Bürgermeister Lange. Ziel sei es, dass Radfahrer und Kanuten gerne Halt machten. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Dittrich, der zudem hervorhob, "dass jeder Flussbegegnungspunkt individuell gestaltet wird und damit seinen eigenen Reiz haben wird".

20.06.2018




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