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Nutzung von Brachen-ÖVF durch Beweidung oder Schnittnutzung für Futterzwecke ab 16.07.2018

Symbolbild Symbolbild "Ökologische Vorrangflächen"

Vor dem Hintergrund der durch die anhaltende Trockenheit in bestimmten Regionen bedingten Futterknappheit, hat das Land Hessen von der gem. § 25 Abs. 2 Direktzahlungen-Durchführungsverordnung bestehenden Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht und eine Freigabe der Futternutzung auf ÖVF-Brachen für folgende Gebiete in Hessen ab dem 16.07.2018 erteilt:

- Landkreis Kassel
- Schwalm-Eder-Kreis und
- Werra-Meissner-Kreis.

Die Voraussetzungen für eine landesweite Freigabe liegen derzeit für Hessen nicht vor, da sich die Situation in den übrigen Landesteilen uneinheitlich darstellt und aktuell keine Freigabe rechtfertigt.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sich die Ausnahmemöglichkeit ausschließlich auf ÖVF-Brachen bezieht und darauf, dass der Aufwuchs auf diesen Brachen durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung für Futterzwecke genutzt wird. D.h. die Nutzung des Aufwuchses der ÖVF-Brache ist möglich, jedoch nicht die Nutzung der Brachfläche für die landwirtschaftliche Erzeugung. Eine Nachsaat mit dem Ziel der Futtererzeugung ist daher nicht zulässig.

Von der Ausnahmemöglichkeit sind NICHT die mit „Honigpflanzen genutzte brachliegende Flächen (pollen- und nektarreiche Arten) umfasst, unabhängig davon ob es sich um ein- oder mehr-jährige Arten handelt.

Ergänzend möchten wir noch darauf hinweisen, dass ab 01.08. des Antragsjahres eine Beweidung von ÖVF-Brachen durch Schafe und Ziegen grundsätzlich zulässig ist.

Diese Ausnahmeregelung gilt befristet für das Jahr 2018.

 



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