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Landkreis Kassel bezuschusst Familienbildungsstätte der AWO in Baunatal

Umfangreiches Kursangebot für Familien bietet Unterstützung in allen Lebenslagen

Baunatal. Der Kreisausschuss des Landkreises Kassel hat beschlossen, dass die Familienbildungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Hessen-Nord e.V. in Baunatal auch 2018 einen Zuschuss in Höhe von 8.300 Euro erhalten wird.

Die Familienbildungsstätte in Baunatal, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert, ist vom Land Hessen anerkannt und bietet Familien mit Kindern aller Altersgruppen unterschiedlichste Aktivitäten wie etwa Schwangerschaftsgymnastik, Baby-Schwimmen, Schülerhilfe, Musik-, Näh- und Literaturkurse sowie Eltern-Kind-Cafés. Der Erfahrungsaustausch von Eltern untereinander spielt dabei eine zentrale Rolle.

"Die Familienbildungsstätte ist für uns ein wichtiger Partner bei der Unterstützung von Familien mit Kindern im Landkreis Kassel", betont Vizelandrat Andreas Siebert. "Die AWO-Mitarbeiter und zahlreiche Ehrenamtliche sorgen für ein abwechslungsreiches Kursangebot und bieten damit emotionale und praktische Unterstützung in allen Lebenslagen" so Siebert.

"Unser Haus ist von 9 bis 22 Uhr geöffnet und unser Schwerpunkt liegt bei Familien mit Kindern bis drei Jahren", erklärt Roswita Lohrey-Rosbach, Leiterin der Familienbildungsstätte, "dabei richtet sich das Angebot an alle Interessierte, unabhängig von Herkunft, Religion, Kultur oder Lebensform. Viele der Angebote können auch ohne vorherige Anmeldung genutzt werden."
Weitere Infos und Anmeldung: AWO-Familienbildungsstätte Baunatal, Kasseler Straße 19, 05601/965039, E-Mail: info@awo-familienbildung.org.
 
Praktische Hilfe nach der Geburt
Die AWO-Familienbildungsstätte ist auch Ansprechpartner für das Programm "Wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt" in Baunatal sowie in Kooperation mit dem Familienzentrum "Die Sternschnuppe" auch in Vellmar. Hintergrund: Mütter werden heute meist nach wenigen Tagen aus der Klinik entlassen. Zu Hause beginnt – trotz aller Freude über das Baby – der ganz normale Wahnsinn einer Wochenbett-Familie: das Baby schreit, niemand kauft ein, das Geschwisterkind ist eifersüchtig und der besorgte Vater hat keinen Urlaub mehr. Wer keine Hilfe von Familie, Nachbarn oder Freunden hat, bekommt sie von "wellcome". Die Unterstützung durch die Ehrenamtlichen von "wellcome" findet zeitlich begrenzt für drei Monate etwa ein- bis zweimal pro Woche für jeweils zwei bis drei Stunden innerhalb des ersten Lebensjahres des Kindes statt. Die Gebühr beträgt bis zu 5 Euro pro Stunde und eine einmalige Vermittlungsgebühr von bis zu 10 Euro.
 


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