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Hofgeismar als Förderschwerpunkt anerkannt: „Positive Nachricht für Hofgeismar ist positive Nachricht für den Kreis“

Vizelandrat Andreas Siebert Vizelandrat Andreas Siebert

Hofgeismar/Landkreis Kassel. Die Entscheidung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Stadt Hofgeismar als einen der neuen hessischen Förderschwerpunkte im Hessischen Dorfentwicklungsprogramm aufzunehmen, freut Vizelandrat Andreas Siebert: "Die positive Nachricht für Hofgeismar ist gleichzeitig auch eine positive Nachricht für den Landkreis".

Die Aufnahme in das bis 2025 laufende Förderprogramm werde "in das gesamte Hofgeismarer Land ausstrahlen", so Siebert weiter.

"Wir sind begeistert, dass unsere Bewerbung für das Förderprogramm erfolgreich war und wir versprechen uns für alle Stadtteile und die Kernstadt eine Vielzahl von positiven Impulsen", ergänzt der Hofgeismarer Bürgermeister Markus Mannsbarth.

Im Rahmen der Dorfentwicklung können viele Infrastrukturmaßnahmen in den acht Stadtteilen und in der Kernstadt der "Dornröschenstadt im Reinhardswald" auf den Weg gebracht werden. "Einkaufsmöglichkeiten, intakte Ortskerne sowie soziale und kulturelle Angebote können gefördert werden", informiert Dr. Beatrix Tappeser, Staatssekretärin im Umweltministerium.

Mit der Aufnahme von Hofgeismar sind nun 42 Stadt- und Ortsteile im Landkreis Kassel in der Dorfentwicklung. Siebert: "Mit unserem Servicezentrum Regionalentwicklung betreuen wir die Kommunen und stellen so sicher, dass die Fördermittel für Projekte genutzt werden, die die jeweilige Gemeinde oder Stadt voranbringen".

Der erste Schritt für Hofgeismar ist die Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK). "Das hört sich ziemlich theoretisch an – ist aber notwendig um eine Gesamtstrategie für die Entwicklung aller Stadtteile von Hofgeismar zu haben", berichtet Bürgermeister Mannsbarth. Geplant sei, das IKEK mit möglichst großer Bürgerbeteiligung zu erarbeiten.

Anschließend stehen dann erhebliche Fördermöglichkeiten gerade auch im privaten Bereich zur Verfügung. So können Sanierungsmaßnahmen an Fachwerkhäusern mit einem Zuschuss in Höhe von 35 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt werden. Insgesamt können so pro Projekt bis zu 35.000 Euro (bei Kulturdenkmälern bis 45.000 Euro) als verlorener Zuschuss gewährt werden.

Aktuell nehmen folgende Ortsteile im Landkreis Kassel am Dorfentwicklungspro-gramm teil:

  • Bad Emstal-Balhorn (läuft 2018 aus)
  • Breuna mit allen Ortsteilen (bis 2023)
  • Helsa mit allen Ortsteilen und Nieste (bis 2021)
  • Hofgeismar mit allen Stadtteilen (bis 2025)
  • Liebenau mit allen Stadtteilen (bis 2022)
  • Naumburg Kernstadt und Altendorf (läuft 2018 aus)
  • Oberweser mit allen Ortsteilen (bis 2024)
  • Trendelburg mit allen acht Stadtteilen (bis 2020)


19.07.2018



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