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Spielend gelernt

Beim Thema „Fahrrad“ lernen die Kinder vor der Tour die Technik der Räder kennen und kleine Reparaturen selbst durchzuführen. Mit dem Radverkehrsbeauftragten des Landreises, Stefan Arend, wurden die Karten studiert. Beim Thema „Fahrrad“ lernen die Kinder vor der Tour die Technik der Räder kennen und kleine Reparaturen selbst durchzuführen. Mit dem Radverkehrsbeauftragten des Landreises, Stefan Arend, wurden die Karten studiert.

Generationenverein, Jugendpflege und VHS kooperieren beim Ferienbildungsprogramm „Talentcampus“ für Kinder in Hümme

Hümme. Rund um die Kulturscheune in Hümme sind in der letzten Ferienwoche wieder viele kleine Hände aktiv. An einer Ecke werden kleine Kunstwerke aus Filz geschaffen. In einer anderen Ecke werden Fahrräder repariert bevor es auf Tour geht. Und wieder eine andere Gruppe ist gerade dabei kleine Flöße aus Ästen zu konstruieren. Insgesamt acht Gruppen in sieben Workshops bietet der "Talentcampus". Mit insgesamt 70 teilnehmenden Kindern sind auch in diesem Jahr alle Angebote ausgebucht. "Die Nachfrage ist jedes Jahr groß", berichtet Leiterin Erika Lauterbach-Nissen, "auch Kinder aus den umliegenden Gemeinden melden sich bei uns an." Dabei soll es hier nicht nur um Spaß gehen. Nein, die Jungs und Mädchen sollen auch etwas lernen oder besser gesagt "neue Erfahrungen sammeln, die im Alltag oft zu kurz kommen", wie Lauterbach-Nissen betont. Denn der Talentcampus ist mehr als Ferienspiele. Er ist ein ganztägiges Ferienbildungsprogramm, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, weshalb er kostenfrei angeboten werden kann. Für die Umsetzung vor Ort kooperieren in Hümme der Generationenverein, die Jugendpflege und die VHS Region Kassel.

Neben den Gruppenleitern, die alle über spezielle Fachkenntnisse in dem von ihnen angebotenen Bereich verfügen, sind zahlreiche Ehrenamtliche am Programm beteiligt. Darunter auch die Küchencrew, die jeden Tag für rund 100 Personen kocht.

Zum Abschluss werden die Ergebnisse der Workshops natürlich den Eltern präsentiert. "Entscheidend ist jedoch", so Lauterbach-Nissen, " dass die jungen Menschen persönliche Wertschätzung erleben und neue Perspektiven entwickeln".

Hintergrund:
Mit dem Programm "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" werden außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren gefördert. Die Maßnahmen werden als Bildungskooperationen – Bündnisse für Bildung – mit mindestens drei Partnern umgesetzt. Bis Ende 2017 haben fast 600.000 Kinder und Jugendliche in mehr als 7.000 lokalen Bündnissen an rund 17.000 Projekten teilgenommen. Ergänzt wurde das Programm im Jahr 2016 durch "Kultur macht stark PLUS" für geflüchtete junge Erwachsene bis 26 Jahre.

06.08.2018



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