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Polizei stellt Sicherheitsinitiative KOMPASS vor Kooperation mit Städten und Gemeinden soll verbessert werden

Vizelandrat Andreas Siebert (links) und der Polizeivizepräsident Eberhard Möller bei der Vorstellung der neuen Sicherheitsinitiative des Landes Hessen. (Foto: Andreas Bernhard) Vizelandrat Andreas Siebert (links) und der Polizeivizepräsident Eberhard Möller bei der Vorstellung der neuen Sicherheitsinitiative des Landes Hessen. (Foto: Andreas Bernhard)

Landkreis Kassel. Das Polizeipräsidium Nordhessen und der Landkreis Kassel luden am Donnerstag, den 23. August 2018, zu einer Regionalkonferenz in das Kreishaus. Thema war die neue kommunale Sicherheitsinitiative KOMPASS des Landes Hessen. Viele Bürgermeister oder deren Vertreter der 29 Städte und Gemeinden im Landkreis waren der Einladung gefolgt, um sich aus erster Hand über das Thema zu informieren.

In seiner Begrüßung lobte Vizelandrat Andreas Siebert die Arbeit der Polizei sowie die gute Zusammenarbeit, mahnte aber zugleich, die Polizeipräsenz vor Ort nicht weiter auszudünnen. Polizeivizepräsident Eberhard Möller erläuterte kurz die Hintergründe der Initiative und betonte, dass das Hessische Innenministerium für dieses Programm jedem Präsidium zwei zusätzliche Stellen zugewiesen hat, um so den Bereich der Prävention dort weiter zu stärken. Auch ließ der Vizepräsident nicht unerwähnt, dass bereits die Kommunen Gudensberg, Willingen und Ahnatal in das Programm aufgenommen seien. Weitere Städte und Gemeinden aus den nordhessischen Landkreisen signalisierten bereits Interesse an einer Aufnahme.

Im Anschluss stellte Polizeioberkommissarin Simone Wolf die Aufgaben der KOMPASS-Berater- und Beraterinnen vor. Sie nehmen bei der Sicherheitsinitiative eine zentrale Rolle ein. In einem ersten Schritt gehen die Ansprechpartner auf die kommunalen Vertreter zu und erstellen mit diesen gemeinsam eine detaillierte Sicherheitsanalyse für die jeweilige Stadt oder Gemeinde. Berücksichtigung finden dabei alle bewährten Maßnahmen der Polizei sowie alle Programme, die bereits vor Ort wirken. Dabei soll auch Bestehendes auf den Prüfstand gestellt und eine detaillierte Maßnahmenliste erstellt werden, wie die Sicherheit vor Ort weiter verbessert werden kann. Dabei ist es von grundlegender Bedeutung, dass alle Partner, die Aufgaben im Bereich der Sicherheit wahrnehmen sowie auch Bürgerinnen und Bürger an einen Tisch geholt werden. Individuelle Wahrnehmungen der Menschen können in Bürgerversammlungen oder Sprechstunden aufgenommen werden und mit in die Analyse einfließen. Städte und Gemeinden erhalten bei erfolgreicher Zusammenarbeit ihr eigenes Sicherheitssiegel.

Kommunen, die Interesse an der Initiative haben, können sich gerne jederzeit per E-Mail unter kompass.ppnh@polizei.hessen.de an das Polizeipräsidium Nordhessen wenden.

24.08.2018


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