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Finanzierung für „Rosses Schiere“ steht - Sanierung der Fachwerkscheune in Balhorn kann starten

Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Bürgermeister Stefan Frankfurth, Vizelandrat Andreas Siebert, Gemeindevertretungsvorsitzender Wilfried Wehnes, Ortsvorsteher Karl-Heinz Dohrer, Peter Nissen (Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel) und Willi Röhn (Vorsitzender Arbeitskreis Dorfentwicklung Balhorn). Auf dem Foto sieht man von links nach rechts Bürgermeister Stefan Frankfurth, Vizelandrat Andreas Siebert, Gemeindevertretungsvorsitzender Wilfried Wehnes, Ortsvorsteher Karl-Heinz Dohrer, Peter Nissen (Servicezentrum Regionalentwicklung des Landkreises Kassel) und Willi Röhn (Vorsitzender Arbeitskreis Dorfentwicklung Balhorn).

Bad Emstal. Das Beste kommt zum Schluss: Die Sanierung der Fachwerkscheune "Rosses Schiere" im Bad Emstaler Ortsteil Balhorn im Zuge der Dorfentwicklung kann starten. "Das habe ich auch nicht alle Tage – einen Förderbescheid in Höhe von 162.797 Euro übergeben zu können, ist schon etwas Besonderes", freut sich Vizelandrat Andreas Siebert. Mit dem Förderbetrag aus Mitteln des Hessischen Kommunalen Finanzausgleichs kann die rund 295.000 Euro teure Sanierung der mitten in Balhorn stehenden Scheune starten. Die Baumaßnahme mit der die Fachwerkscheune so hergerichtet werden soll, dass sie wieder für die Dorfgemeinschaft nutzbar wird, ist die letzte kommunale Maßnahme im Rahmen der Dorfentwicklung in Balhorn.

Für die Sanierung waren umfangreiche Abstimmungsgespräche notwendig. Siebert: "Die Fachwerkscheune steht unter Denkmalschutz und es war insgesamt nicht einfach, die geplanten neuen Nutzungen mit den bau- und denkmalschutzrechtlichen Vorgaben zu verbinden". Das dies dann doch noch gelungen ist, hänge mit der guten Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und dem Arbeitskreis Dorfentwicklung Balhorn zusammen. Ursprünglich liefen die Planungen darauf hinaus, die Scheune abzureißen. Ein Abriss scheiterte jedoch an der Ablehnung durch das Landesamt für Denkmalpflege. Der Arbeitskreis Dorfentwicklung entwickelte in der Folge ein Erhaltungs- und Nutzungskonzept. Da auch die Bauaufsicht des Landkreises bisherige Auflagen für Umbauten so veränderte, dass Gemeinde und Arbeitskreis die neuen Pläne umsetzen konnten, standen dem Bauvorhaben keine rechtlichen Hürden mehr im Weg.

Im Zuge der Sanierung wird in die "Rosses Schiere" ein öffentliche barrierefreie Toilettenanlage eingebaut. Außerdem wird dort ein Backhaus für die Dorfgemeinschaft untergebracht. Die Räumlichkeiten sollen auch für Dorffeste genutzt werden.

Für die neuen Nutzungen wird die gesamte Elektrik der Scheune von Grund auf erneuert – hinzukommen noch aufwendige Umbaumaßnahmen für den bereits länger leerstehenden Fachwerkbau. "Wenn die Rosses Schiere fertig ist, hat die Balhorner Dorfmitte ein neues Schmuckstück und die Balhorner einen neuen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft", ist sich Vizelandrat Siebert abschließend sicher.

02.11.2018




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