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Busschule für Erstklässler in Baunatal

Spielerisch und mit viel Spaß lernten die Mädchen und Jungen der 1b der Brüder-Grimm-Schule, wie man sich beim Einsteigen und bei der Fahrt im Bus richtig verhält. Im Hintergrund: (v.l.) Schulleiterin Beate Fenner, das Trainer-Team mit Alana Socarici und Dimi Honert, Uwe Koch (Fachdienstleiter Verkehr und Sport), Busfahrer Frank Müller, die Landtagsabgeordnete Manuela Strube und Landrat Uwe Schmidt. Spielerisch und mit viel Spaß lernten die Mädchen und Jungen der 1b der Brüder-Grimm-Schule, wie man sich beim Einsteigen und bei der Fahrt im Bus richtig verhält. Im Hintergrund: (v.l.) Schulleiterin Beate Fenner, das Trainer-Team mit Alana Socarici und Dimi Honert, Uwe Koch (Fachdienstleiter Verkehr und Sport), Busfahrer Frank Müller, die Landtagsabgeordnete Manuela Strube und Landrat Uwe Schmidt.

Training bringt Kinder sicher ans Ziel – Landtagsabgeordnete Manuela Strube sieht auch die Landesregierung in der Pflicht

Baunatal / Landkreis Kassel. Toben, drängeln, schubsen, umherlaufen – wenn Schüler mit dem Bus fahren, geht es manchmal alles andere als ruhig zu. Dass dies nicht ungefährlich ist, demonstrierte jetzt ein spezielles Training an der Brüder-Grimm-Schule in Baunatal. Mit dabei 37 Erstklässler und prominenter Besuch: Landrat Uwe Schmidt und die Landtagsabgeordnete Manuela Strube schauten den Kindern bei den Übungen über die Schulter.

"Mit der Busschule wollen wir unseren zahlreichen Fahrschülern im Landkreis schon möglichst früh und kindgerecht die sichere Nutzung der Busse vermitteln", erläutert Landrat Uwe Schmidt vor Ort, warum der Landkreis Kassel das spezielle Trainingsprogramm anbietet und finanziert.

Nach einem theoretischen Teil mit einer Lehr-DVD folgten für die Schüler viele unterschiedliche Übungen um und in einem bereitstehenden Bus. Zum Einsatz kam dabei die Dummy-Puppe "Chris". Mit ihr wurde demonstrierte, was passiert, wenn man sich während der Fahrt im Bus nicht richtig hinsetzt und festhält. Dass "Chris" bereits bei einer Vollbremsung bei einem Tempo von nur 30 Stundenkilometern quer durch den Bus flog, beeindruckte die Mädchen und Jungen doch gewaltig. Genauso wie das Experiment mit einer rohen Kartoffel: Keines der Kinder schaffte sie zu zerdrücken. Doch unter dem Bus wurde sie von den Reifen sofort platt gedrückt. Jetzt war allen klar: Man darf nicht einfach vor den Bus laufen. Geübt wurde außerdem das Warten auf den Bus mit Sicherheitsabstand zur Straße sowie das Einsteigen ohne Drängeln und Schubsen.

Strube, deren neunjährige Tochter Letizia auch die Grundschule besucht, zeigt sich beeindruckt von der Busschule und sieht dabei auch die Landesregierung in der Pflicht: "Es ist wichtig, dass aus Wiesbaden weiterhin ausreichend Mittel an den Nordhessischen Verkehrsverbund gehen", betont sie, "damit solche freiwilligen Leistungen weiter geführt und möglichst allen Erstklässlern in Nordhessen angeboten werden können."
 

Trainer Dimi Honert vom Kasseler ÖPNV-Dienstleister Kobra Nahverkehrsservice GmbH zeigte den Kindern worauf sie achten sollen.   Die Landtagsabgeordnete Manuela Strube und Uwe Schmidt sind sich einig: Die zahlreichen Fahrschüler im Landkreis brauchen möglichst früh und kindgerecht ein Training für die sichere Nutzung der Schulbusse.  
Trainer Dimi Honert vom Kasseler ÖPNV-Dienstleister Kobra Nahverkehrsservice GmbH zeigte den Kindern worauf sie achten sollen.   Die Landtagsabgeordnete Manuela Strube und Uwe Schmidt sind sich einig: Die zahlreichen Fahrschüler im Landkreis brauchen möglichst früh und kindgerecht ein Training für die sichere Nutzung der Schulbusse.

Hintergrund:
Alle Schulen im Landkreis können sich beim Amt für Verkehr und Sport beim Landkreis Kassel für die Busschule bewerben. Die Schulungen werden im Auftrag des Landkreises von dem Kasseler ÖPNV-Dienstleister Kobra Nahverkehrsservice GmbH durchgeführt. Die Kosten für die Schulungen werden vom Landkreis übernommen.

26.11.2018




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