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Marie von Dalwigk, geb. HassenpflugMarie von Dalwigk, geb. Hassenpflug

1788 – 1856

Märchen für die Brüder Grimm

Marie von Dalwigk wird am 27. Dezember 1788 in der Nähe von Gelnhausen geboren und lebt dann in Hanau. Ihr Vater Johannes Hassenpflug entstammt einer althessischen Beamtenfamilie, ihre Mutter einer hugenottischen Emigrantenfamilie. Als die Familie nach Kassel zieht, wird die gebildete Marie Hassenpflug Teil des „literarischen Kränzchens“ von Jacob und Wilhelm Grimm und beginnt, diesen Märchen zu erzählen. Sie wird zu einer der wichtigsten Zuträgerinnen für die Kinder- und Hausmärchen. Rund 50 Geschichten hat sie den Grimms erzählt. Darunter „Rotkäppchen“ und „Schneewittchen“.

Im Haus der Grimms lernt sie auch ihren späteren Ehemann Johann Friedrich von Dalwigk kennen. Die Beiden heiraten im Sommer 1814 und leben zunächst auf einem Hofgut in Schauenburg-Hoof.

Von 1819 bis 1824 stehen Marie von Dalwigk und ihr Mann als Hofdame und Kammerherr im Dienst der Herzogin Friederike von Anhalt-Berneburg, mit der sie in Wabern, Hanau und schließlich in Bonn leben. Nach der Rückkehr nach Nordhessen wohnt Marie von Dalwigk die meiste Zeit in ihrem Elternaus in Kassel, bis sie am 21. November 1856 verstirbt.

29 plus eine – FrauenLebensOrte | Schauenburg

Abbildungsnachweis: Bildnis der Marie Hassenpflug, etwa 1812, unbekannter Maler, Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe / Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V. (Wikimedia Commons).

 

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