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Meta MuscatMeta Muscat

1903 – 1978

Ein Leben für die Malerei

Meta Muscat wird am 9. August 1903 in Kassel geboren. Nach der Mittelschule besucht sie drei Jahre die Kunstgewerbeschule in Kassel. Sie will unbedingt Malerin werden. Zunächst jedoch fügt sie sich dem Willen ihres Vaters und ergreift den Beruf der Innenarchitektin.

Erst als sie einige Jahre später den bekannten Kunstmaler Walter Schliephacke kennenlernt, schließt sie sich dessen Kreis an und widmet sich wieder der Malerei. Ihr Sujet sind vor allem Landschafts- und Portraitstudien. Drei Jahre später hängt sie ihren Beruf endgültig an den Nagel und arbeitet von nun an als freischaffende Künstlerin.

1944 zerstören Bomben ihre Wohnung in Kassel. Meta Muscat und ihre Eltern ziehen zunächst in eine Behelfswohnung in Hofgeismar. Kurz darauf erbt Meta Muscat ein Haus in Trendelburg, welches zu ihrer zweiten Heimat wird. Den Pferdestall richtet sie sich als Atelier ein. Ihre Motive findet sie in der Umgebung.

1969 tritt sie dem Kunstkreis Hofgeismar bei und beteiligt sich an Ausstellungen. Jedoch ist bereits gesundheitlich angeschlagen. Nach einer Hüftoperation stirbt Meta Muscat überraschend am 5. Januar 1978 und wird in Trendelburg beigesetzt. In Hofgeismar wird später eine Straße nach ihr benannt.

29 plus eine – FrauenLebensOrte | Trendelburg

Abbildungsnachweis: Werner Saure, Ein Dank an Meta Muscat, Nachruf im Jahrbuch 1979 des Landkreises Kassel.

 

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