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Krukenburg und Kloster Helmarshausen |
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Kurzinformation:
Am nördlichen Tor des Reinhardswaldes blickt die ehrwürdige Stadt auf eine über 1000jährige bedeutende Vergangenheit mit Stadtrechten seit 1230 und ehemals eigener Münz- und Markthoheit zurück. Die Reichsabtei war im frühen Mittelalter mit ihrer Malschule und Goldschmiedewerkstatt weltberühmt. Die Malschule und die Goldschmiedewerkstätten des Benediktinerklosters brachten bedeutende Kunstwerke hervor, so z.B. 1173 das Evangeliar Heinrichs des Löwen, das 1983 für über 32 Millionen Mark in London versteigert und somit das teuerste Buch der Welt wurde ( eine Faksimile-Ausgabe ist in der Pfarrkirche und im Museum des Heimatvereins ausgestellt ). Zum Schutze des Klosters und einer bereits 1107 nach Plänen der Heilig- Grab-Kapelle zu Jerusalem errichteten Bergkirche erbaute Erzbischof Engelbert von Köln zwischen 1215 und 1220 eine wehrhafte Burganlage auf dem Krukenberg. Die Krukenburg war nach Auflösung des Klosters im Jahre 1538 dem Verfall preisgegeben. Vom rechteckigen Abtshaus und dem 1338 gebauten "Paderborner" Haus sind nur noch Mauerstümpfe und einige Kellergewölbe zu sehen. Allerdings hat man die gesamte Anlage in den letzten Jahren konserviert, um der Nachwelt zumindest die Ruinen dieser einstigen Kirchenburg zu erhalten. Auch der Bergfried kann nun wieder gefahrlos bestiegen werden. Von der Aussichtsplattform genießt man einen wunderbaren Panoramablick über das Tal der Diemel, den Reinhardswald und den Solling-Naturpark. Noch heute bestimmen die romanische Kirchenburgruine, die alten Klostergebäude, mittelalterliche Fachwerkhäuser, Stadtturm und Wehranlagen das Stadtbild. Der Grundriss der Klosterkirche ist jetzt durch Verlegen von Sandsteinplatten rekonstruiert.
Die Krukenburg ist
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