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Der "Nasse Wolkenbruch"
 
   
 
Kurzinformation:
Einer von zwei nahe beieinander liegenden Einsturz-(Subrosions-)trichtern in Schichten des Buntsandsteins. Diese Erdtrichter sind durch Auslaugung des Zeichsteinsalzes im Untergrund entstanden (Tiefenkarst). Die Wasserfläche steht über der Füllung der im Schlot anstehenden Trümmermassen (Subrosionsbreccie).
Einige Meter von der Straße zwischen Trendelburg und Friedrichsfeld gelegen ist der "Wolkenbruch" sehr gut zu erreichen. Der auf einer Hochfläche unvermutet auftauchende, rund 45 Meter tiefe und 470 Meter im Umfang messende Trichter, stellt eine landschaftliche und geologische Besonderheit dar.
Geologische Besonderheit oder "Wassergrünes Grab der Riesin Trendula" ? Hier ist nach einer Sage die Namensgeberin Trendelburgs, die Riesin Trendula, versunken. Der "Nasse Wolkenbruch" zu dem sich in rund 600 Meter in westlicher Richtung ein "Trockener Wolkenbruch" anschließt, steht inzwischen unter Naturschutz.
 
 
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