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Nutzung von Brachen-ÖVF durch Beweidung oder Schnittnutzung für Futterzwecke in Hessen ab 16. Juli 2019

Diese Ausnahmeregelung gilt befristet für das Jahr 2019.

Symbolbild

Vor dem Hintergrund der durch die anhaltende Trockenheit in bestimmten Regionen bedingten Futterknappheit, die auch Folge der extremen Trockenheit des Vorjahres ist, hat das Land Hessen von der gem. § 25 Abs. 2 Direktzahlungen-Durchführungsverordnung bestehenden Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht und eine Freigabe der Futternutzung auf ÖVF-Brachen für ALLE Landkreise in Hessen ab dem 16. Juli 2019 erteilt.

Die Voraussetzungen für eine landesweite Freigabe liegen vor, da sich die Situation insgesamt auf Grund der vom Vorjahr nachwirkenden und in diesem Jahr ebenfalls anhaltenden Trockenheit ergeben hat.

Das Land Hessen weist ausdrücklich darauf hin, dass sich die Ausnahmemöglichkeit ausschließlich auf ÖVF-Brachen bezieht und darauf, dass der Aufwuchs auf diesen Brachen durch Beweidung mit Tieren oder durch Schnittnutzung für Futterzwecke genutzt wird. D.h. die Nutzung des Aufwuchses der ÖVF-Brache ist möglich, jedoch nicht die Nutzung der Brachfläche für die landwirtschaftliche Erzeugung. Eine Nachsaat mit dem Ziel der Futtererzeugung ist daher nicht zulässig.

Von der Ausnahmemöglichkeit sind NICHT die mit „Honigpflanzen genutzte brachliegend Flächen (pollen- und nektarreiche Arten) umfasst, unabhängig davon ob es sich um ein- oder mehrjährige Arten handelt. Ergänzend möchten wir noch darauf hinweisen, dass ab 01.08. des Antragsjahres eine Beweidung von ÖVF-Brachen durch Schafe und Ziegen grundsätzlich zulässig ist.

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