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29 plus eine – FrauenLebensOrte

Schwester Benildis, geb. Frieda Zwergel (1902 – 1984)

Eine zupackende Nonne

Schwester Benildis wird am 4. April 1902 unter ihrem bürgerlichen Namen Frieda Zwergel im hessischen Freigericht geboren. Mit 25 Jahren tritt sie in den Orden der Barmherzigen Schwestern des heiligen Vinzenz von Paul in Fulda ein und erhält den Schwesternnamen Benildis.

1931 wird sie vom Orden nach Naumburg in das St. Josef Haus entsandt, welches zu dieser Zeit als Krankenhaus mit Entbindungs- und Wöchnerinnenstation genutzt wird. Daneben arbeitet Schwester Benildis auch noch als Stadtkrankenschwester.

In dieser Funktion versorgt sie Kranke und begleitet fast alle Sterbenden in Naumburg auf ihrem letzten Weg. In ihrer 42 Jahre währenden Tätigkeit versorgt sie dabei rund 1.200 Menschen. In den letzten acht Jahren ihres Aufenthalts in Naumburg ist sie zusätzlich als Oberin mit der Leitung des örtlichen Schwesternhauses beauftragt.

1974 wird das Schwesternhaus der Vinzentinerinnen in Naumburg aufgelöst und Schwester Benildis geht nach Poppenhausen in die Rhön, bevor sie endgültig in das Mutterhaus nach Fulda zurückkehrt. Dort stirbt sie am 17. Oktober 1984.

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