Berufspatenbrief 2025

Die Berufspaten stehen für Bürgerschaftliches Engagement und gemeinschaftlichen Zusammenhalt.

„Wenn sich Menschen füreinander einsetzen, entsteht eine bunte und starke Gesellschaft, in der Zusammenhalt und Empathie im Mittelpunkt stehen.“

Bürgerschaftliches Engagement und gemeinschaftlicher Zusammenhalt

Im Berufspatenprojekt wird bürgerschaftliches Engagement und gemeinschaftlicher Zusammenhalt seit vielen Jahren gelebt. Wir können deshalb der Aussage des Bundesministeriums des Innern nur aus vollem Herzen zustimmen, denn die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Gerade Menschen, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Einstieg in den Beruf eine Starthilfe geben, sind für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft von unschätzbarem Wert.

Die Patenschaften – „Tandems auf Zeit“

Mit viel Engagement wurden im vergangenem Jahr 23 junge Menschen in sogenannten Tandems auf Zeit bei ihrem Einstieg in das Berufsleben oder während ihrer Ausbildung unterstützt. Vier Mentees fanden eine Arbeitsstelle und zehn erhielten während Ihrer Ausbildung Hilfestellung. Besonders handwerkliche Berufe, aber auch Gesundheitsberufe wie die Ausbildung zur Pflegefachkraft oder Medizinischen Fachangestellten wurden von den jungen Menschen angesteuert. Andere Mentees sind aktiv dabei, den Schulabschluss zu erlangen oder sind ausbildungssuchend.

Trainings „Fit fürs Vorstellungsgespräch“

Die Trainings an neun allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sind ein fester Bestandteil des Projekts und werden sowohl von den Berufspatinnen und -paten als auch von den Schulen sehr geschätzt.

In 2025 übten 475 Schülerinnen und Schülern mit „fremden Menschen“ ein Vorstellungsgespräch für den bevorstehenden „Ernstfall“. Neben den wertvollen Rückmeldungen der Trainingspartner profitieren die Jugendlichen auch vom beruflichen Know-How der Ehrenamtlichen Besuch des Berufsorientierungszentrum  und Erfahrungsaustausch.

Ein Besuch des BOZ in Immenhausen im Mai zeigte den Patinnen und Paten, wie Jugendliche in verschiedenen Berufsfeldern praxisnahe Einblicke gewinnen und dadurch ihre beruflichen Interessen und Talente entdecken können.

Beim Erfahrungsaustausch im November stand das gegenseitige Kennenlernen von neuen Patinnen, aber auch der neu gestarteten Projektkoordinatorin im Mittelpunkt. Erfahrungen wurden geteilt und neue Ideen und Impulse für das nächste Jahr aufgenommen. 

Dankeschön-Nachmittag im Planetarium Kassel mit Verabschiedung

Ende Oktober wurde die langjährige Koordinatorin Brigitte Vogler während des traditionellen Dankeschön-Nachmittags von allen Ehrenamtlichen und Kooperationspartnern offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Vizelandrätin Silke Engler und AGiL-Geschäftsführer Andre Franke bedankten sich beim Abendessen im Caspino für das große Engagement bei der Begleitung der Ehrenamtlichen. Das Berufspatenprojekt sei zu einer festen regionalen Größe geworden mit Strahlkraft, so der Tenor der Abschiedsworte mit einem herzlichen Dank an die engagierte Arbeit von Brigitte Vogler! Seit Juli hat Britta Keil die Koordination übernommen.

Wir bedanken uns bei allen Berufspatinnen und Berufspaten für ihr großes Engagement, bei den Kooperationspartnern für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit und bei allen, die das Projekt wohlwollend begleiten und unterstützen.

Interessierte Menschen jeden Alters, die ebenfalls Lust und Zeit haben, mit ihrer Lebens- und Berufserfahrung junge Menschen eine Zeit lang beim Einstieg in das Berufsleben zu begleiten, sind herzlich willkommen!

Ulrike Beutnagel, Leitung Jugendberufshilfe 
Britta Keil, Projektkoordination

Kontakt:
Jugendberufshilfe Landkreis Kassel – AGiL gGmbH
Berufspatenprojekt
Rainer-Dierichs-Platz 1 
34117 Kassel
Tel. 0561 1003-1275
 berufspatenprojektlandkreiskasselde

- Stand: Februar 2026 -

Den Inhalt des Berufspatenbriefs 2025 finden Sie im Text der Webseite. Der Download dient der Ergänzung. Bei Fragen oder individuellem Bedarf Kontakt unter:  berufspatenprojektlandkreiskasselde.


Träger und Förderer:

AGiL gGmbH, Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Ermöglicht durch das Sozialbudget, Arbeitswelt Hessen

Kooperationen:

Freiwillig in Kassel, Arnold-Bode-Schule, Willy-Brandt-Schule, Gustav-Heinemann-Schule, ESS, Freiherr-vom-Stein-Schule, Herwig-Blankertz-Schule, Friedrich-List-Schule Kassel, Paul Julius von Reuter-Schule, Schulen Fit für Europa