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Erneuerbare Energien im Landkreis

Die Energiewende findet im ländlichen Raum statt – dort, wo die Ressourcen für Strom und Wärme vorhanden sind. 2030 sollen alle Bürger, Unternehmen und Institutionen im Landkreis Kassel vollständig aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

Der Kreistag hat dieses anspruchsvolle Ziel bereits vor dem Reaktorunfall von Fukushima und der Energiewende der Bundesregierung Ende 2010 beschlossen.

Um zu verdeutlichen, wie weit wir auf dem Weg zumindest für den Bereich des Stromverbrauchs gekommen sind, haben wir auf übersichtliche Weise die Entwicklung seit 2010 aufbereitet. Leider lässt die aktuelle Datenlage gleiches für den Wärmeverbrauch noch nicht zu. Sobald sich hier ähnliche Darstellungsmöglichkeiten ergeben, werden wir dies Entwicklung ebenfalls graphisch darstellen. Die Graphiken werden jeweils einmal im Jahr aktualisiert – in der Regel in der Mitte des Jahres, weil dann gesicherte Daten des Vorjahres vorliegen.

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Quelle: cdw Stiftung, Stand: 28.06.2019

Energiebericht 2017

Die aktuellen Zahlen der cdw-Stiftung zeigen es: Der Landkreis Kassel ist mit 75 Prozent Spitzenreiter in Nordhessen beim Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch. Trotz dieser guten Position gehört es weiter zu unseren Aufgaben, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass wir auf lokaler und regionaler Ebene den Anteil umweltfreundlicher Energieerzeugung erhöhen und die Verbräuche bei Strom und Heizung verringern.

Mit dem Energiebericht 2017 wollen wir wieder einen detaillierten Blick auf die aktuelle Energiesituation an Schulen und Verwaltungsgebäuden des Landkreises ermöglichen. Dabei gehen wir auch auf Themen ein, wo wir Defizite erkennen.

Der Bericht gibt einen Überblick über die betriebenen Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien und er ist eine gute Informationsgrundlage für die politischen Gremien des Landkreises und auch der kreisangehörigen Kommunen.


Bauern geben Gas - Energie aus der Region für die Region

Seit zwei Jahrzehnten stehen die erneuerbaren Energien beim Landkreis Kassel hoch im Kurs. Nachhaltigkeit - die Stärkung eigener und regionaler Wertschöpfung - ist dabei das oberste Gebot:

  • So werden die Kreiseigenen Dachflächen nicht verpachtet, sondern für die eigene Solarstromerzeugung genutzt. Ganz nebenbei sind wir stolz auf unser Berufsschulzentrum in der Pommernanlage in Wolfhagen. Dort befindet sich, auf der für die Berufsschule
    umgebauten ehemaligen Panzerhalle, das aKtuell größte Solardach Hessens mit mehr als 4000 qm Fläche.
  • Schulheizungen wurden und werden auf Hackschnitzelanlagen umgestellt, die die heimische Biomasseressource Holz nutzen. Der Impuls dafür kam aus der Kreispartnerregion Waldviertel in Niederösterreich. Angesichts von mehr als 40% Waldfläche des Landkreises Kassel lag solcherlei Nutzung mehr als nahe.

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