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Ortsumfahrung Calden liegt im Zeitplan

Landrat Uwe Schmidt informiert sich gemeinsam mit den Bürgermeistern aus Calden und Grebenstein über den Fortschritt der Bauarbeiten

Fünf von sechs Brücken sind bereits fertig. Die Ortsumfahrung wird greifbar. Im Bild (v.l.) Volker Löwer (Hessen Mobil), Landrat Uwe Schmidt, Gregor Helm (Hessen Mobil), Bürgermeister Danny Sutor aus Grebenstein und Bürgermeister Maik Mackewitz aus Calden

Calden / Grebenstein. Die Arbeiten an der Ortsumfahrung Calden gehen voran. Mit der 232 Meter langen Jungfernbachtalbrücke und der 330 Meter überspannenden Caldetalbrücke sind zwei große Talbrücken an der zukünftigen Ortsumfahrung von Calden in diesem Sommer fertiggestellt worden. Damit stehen fünf von insgesamt sechs Brücken. Aktuell wird an den beiden letzten großen Bauwerken gearbeitet: Der Überführung der B 83 über die neue Kreisstraße K 47 und dem Rückhaltebecken im Anschlussbereich der K 47.

Ein großer Krater zeigt, wo derzeit das Regenrückhaltebecken im Anschlussbereich der K 47 entsteht. Im Bild: (v.l.) Volker Löwer (Hessen Mobil), Bürgermeister Danny Sutor, Landrat Uwe Schmidt, Bürgermeister Maik Mackewitz, Mario Reidelbach (Bickhardt-Bau) und Gregor Helm (Hessen Mobil).

Bei einer Baustellenbesichtigung mit Vertretern von Hessen Mobil und der ausführenden Baufirma Bickhardt-Bau, verschaffte sich Landrat Uwe Schmidt, gemeinsam mit den Bürgermeistern Maik Mackewitz aus Calden und Danny Sutor aus Grebenstein, ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten vor Ort. Wichtigste Erkenntnis: Bisher ist alles im Zeitplan. Hessen Mobil geht daher weiter davon aus, dass Ende des Jahres 2022 zunächst der nördliche Teil der Ortsumfahrung ab dem Flughafen-Kreisverkehr in Betrieb genommen werden kann. „Durch die Gemeinde Calden wird dann kein Durchgangsverkehr mehr fahren“, erklärt Volker Löwer, Dezernent bei Hessen Mobil. 

Das südliche Widerlager und einer der beiden Mittelpfeiler der Überführung der B 83 über die neue Kreisstraße K 47 bei Burguffeln sind fertig betoniert. Die Betonarbeiten für die Herstellung des nördlichen Widerlagers sowie des zweiten Mittelpfeilers laufen noch bis Ende Oktober.

„Langsam wird die Ortsumfahrung für die Bürger greifbar“, betont Caldens Bürgermeister Mackewitz bei der Besichtigung, angesichts des an vielen Stellen bereits erkennbaren Baufortschritts. Und auch Landrat Schmidt zeigt sich erfreut: „Gut, dass die Bauarbeiten im Zeitplan liegen und die Entlastung der Bürger von Calden und Burguffeln damit immer näher rückt." Beide lobten die gute Zusammenarbeit mit Hessen Mobil bei diesem Großprojekt. Bürgermeister Sutor verwies dabei ausdrücklich auf die aus seiner Sicht „wichtige Berücksichtigung der Interessen der Landwirtschaft“.

Landrat Uwe Schmidt im Gespräch mit Volker Löwer von Hessen Mobil.

Die gesamte Ortsumfahrung von Calden inklusive der neuen K 47 hat eine Länge von sieben Kilometern. Mit dem eigentlichen Fahrbahnbau wird laut Hessen Mobil im kommenden Frühjahr begonnen. „Hier müssen noch über 100.000 Kubikmeter Erde bewegt und etwa 50.000 Quadratmeter Asphalt eingebaut“, erklärt Gregor Helm, der projektverantwortliche Ingenieur von Hessen Mobil. 

Südlich des Jungfernbachtals folgt die neue Trasse weitgehend dem Verlauf der alten B 7. Für die Bauarbeiten muss dieser Abschnitt der B 7 ab 2022 für den Verkehr gesperrt werden. Deshalb wird Der Verkehr wird für den Zeitraum der Bauarbeiten über den Nordteil der Ortsumfahrung und der neuen K 47 zur B 83 und weiter zur B 7 Richtung Kassel geführt. 

Mit dem Streckenbau wird im kommenden Frühjahr begonnen, erklärt Gregor Helm, der projektverantwortliche Ingenieur von Hessen Mobil. Dann müssen noch über 100.000 Kubikmeter Erde bewegt und etwa 50.000 Quadratmeter Asphalt eingebaut werden.

Die aktuelle Kostenschätzung für das Gesamtprojekt liegt bei rund 45 Millionen Euro. Davon trägt der Landkreis 11,6 Millionen Euro für die Verlegung der Kreisstraße 47.