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Verstärkung von der Bundeswehr

Soldatinnen und Soldaten werden zur Verbesserung der Testkapazitäten in Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Kassel eingesetzt

Landkreis Kassel. Um Bewohnerinnen und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen besser vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen hat der Landkreis Unterstützung durch die Bundeswehr erhalten. Die Soldatinnen und Soldaten helfen ab sofort bei der Durchführung von Antigen-Schnell-Tests. 

„Wir haben den Bedarf in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Kassel abgefragt“, informiert Vizelandrat Andreas Siebert, „und sind dann selbst aktiv geworden und haben direkten Kontakt mit der Bundeswehr aufgenommen.“ Mit Erfolg: 18 Soldatinnen und Soldaten sind eingetroffen und können ab sofort eingesetzt werden. 

„Die Unterstützung durch die Bundeswehr läuft vorerst für drei Wochen und wird uns somit mindestens bis Ende Februar zur Verfügung stehen“, so Siebert, der in diesem Zusammenhang auch Major Jörg Fischer-Haldorn vom Kreisverbindungskommando (KVK) für die gute Zusammenarbeit dankt. Untergebracht werden die Soldatinnen und Soldaten in der Jugendburg und Sportbildungsstätte Sensenstein, die dafür wieder hochgefahren wird. „Das ist eine schnelle und gute Lösung“, so Siebert abschließend.  

Ankunft der Soldatinnen und Soldaten der 2. Kompanie Panzerpionierbataillon 130 aus Minden in Nordrhein-Westfalen, angeführt von Oberfeldwebel Angelina Mosca, auf dem Sensenstein. Sie werden das Testen in Alten- und Pflegeheimen im Land-kreis unterstützen und wurden von Vizelandrat Andreas Siebert und Uwe Pietsch, Betriebsleiter der Freizeiteinrichtungen des Landkreises Kassel, herzlich empfan-gen.

Hintergrund:

Mitte Januar hat das Land Hessen die Pflicht regelmäßiger Corona-Tests für das Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen ausgeweitet. Seit 16. Januar müssen dort alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mindestens zweimal pro Woche sowie darüber hinaus bei Dienstantritt nach einer Abwesenheit von mehr als drei Tagen getestet werden.