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Vom Wirtschafsgebäude zur Wohnung – neues Förderprogramm für Orte in der Dorfentwicklung

Breuna/Helsa/Liebenau/Nieste/Trendelburg. Wer beabsichtigt, seine bisherige Scheune in Wohnraum umzuwandeln, für den kommt ein neues Förderprogramm des Landes Hessen für alle Ortsteile von Breuna, Helsa, Liebenau, Trendelburg und für die Gemeinde Nieste genau richtig. "Eine neue Förderrichtlinie ermöglicht die Bezuschussung von bis zu drei Wohnungen in einer Scheune oder eines anderen Wirtschaftsgebäudes im Ortskern der genannten Orte", informiert der Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung des Landkreises Peter Nissen. Gefördert werden alle Eigentümer – außer den Kommunen selbst.

Nissen: "Mit dem Förderprogramm sollen Wohnungspotenziale in den Ortskernen genutzt und damit eine flächensparende Siedlungsentwicklung erreicht werden". Die Förderung kann sich lohnen, denn es gibt 35 Prozent der Nettokosten als Zuschuss. Der maximale Zuschuss beträgt 200.000 Euro. "Mit diesem Fördergeld kann man einiges anfangen und zum Beispiel mehrere Wohnungen in einem Wirtschaftsgebäude realisieren oder das gesamte Gebäude zu einem Wohngebäude umbauen", erläutert Nissen weiter.

Peter Nissen, Leiter des Servicezentrums Regionalentwicklung

Die Stadtteile der Stadt Hofgeismar außerhalb der Kernstadt und die Gemeinden Wahlsburg und Oberweser profitieren auch von der Förderung ab dem Zeitpunkt, ab dem das integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK) fertig gestellt ist.

Der Landkreis empfiehlt, sich vor der Antragstellung von den Experten des Servicezentrums Regionalentwicklung beraten zu lassen.

Ansprechpartner ist Dirk Hofmann, Manteuffel-Anlage 5 in Hofgeismar, Tel.: 0561/1003-2427, Mail: dirk-hofmannlandkreiskasselde.

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