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Landkreis saniert die Großsporthalle in Vellmar

Die Arbeiten sollen bis zum Ende der Herbstferien abgeschlossen sein - die Kosten belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro

Vellmar. Der Landkreis Kassel investiert rund 1,5 Millionen Euro in die grundlegende Sanierung der Großsporthalle in Vellmar. „Erneuert werden der spezielle Boden der Halle, der Sonnenschutz, sowie Fenster und Türen“, informiert Landrat Uwe Schmidt, „die Heizungs- und Lüftungsanlage wird mit neuen Deckenstrahlplatten modernisiert. Darüber hinaus werden die Toilettenanlagen im Zuschauerbereich saniert und die Brandmeldeanlage ertüchtigt.“ Bei dieser Gelegenheit wird auch die mobile Tribüne in der Halle ausgetauscht. Die Kosten für die Erneuerung der Tribüne von rund 200.000 Euro teilen sich der Landkreis und die Stadt Vellmar. 

Landrat Uwe Schmidt (links) und Bürgermeister Manfred Ludewig bei der Besichtigung der Sanierungsarbeiten in der Großsporthalle in Vellmar.

Bereits 2013 wurde das Flachdach der Halle erneuert. Erst im vergangenen Jahr war die alte Beleuchtung in der Halle ausgetauscht worden. „Wenn wir fertig sind, ist die fast 50 Jahre alte Halle wieder in einem sehr guten Zustand“, freut sich der Landrat. 

Die Sanierungsarbeiten in der Vierfeldhalle gehen bisher gut voran. „Derzeit liegen wir sogar etwas vor unserem Zeitplan“, berichtet Friedrich Nentwich vom Immobilienmanagement des Landkreises. Geholfen hat dabei auch, dass – bedingt durch die Coronapandemie und die Schließung der Schulen - im Frühjahr kein Sportunterricht stattfinden konnte. „Dadurch und durch die Flexibilität der beteiligten Firmen konnten wir schon am 18 Mai mit den Arbeiten beginnen“, so Nentwich. Ursprünglich war Anfang Juni als Baubeginn anvisiert worden.

Sanierungsarbeiten in der Großsporthalle in Vellmar

„Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zum Ende der Herbstferien die Sanierung abschließen können“, so der Landrat abschließend. Und das sei nicht nur eine gute Nachricht für die Schüler, die hier Sportunterricht haben, sondern auch für die Nutzer aus den örtlichen Vereinen und perspektivisch sicherlich auch wieder für die Besucher von Handballspielen und Veranstaltungen.