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Radweg in Niestetal wird saniert

Im Rahmen der Schlaglochinitiative teilen sich Landkreis Kassel und Gemeinde die Kosten

Niestetal. Der Radweg an der Heiligenröder Straße in Niestetal wird saniert. „Risse und Wellen im Asphalt werden so schnell wie möglich beseitigt“, versichert Bürgermeister Marcel Brückmann. Mit 13.500 Euro unterstützt der Landkreis Kassel die Gemeinde bei diesem Vorhaben und übernimmt damit die Hälfte der veranschlagten Baukosten. 

Mit der „Schlaglochinitiative“ unterstützt der Landkreis Kassel die Kommunen bei der Beseitigung von Schäden an den Radwegen. Im Bild (v.l.) der Niestetaler Bür-germeister Marcel Brückmann, Michaela Mayer (Fachdienstleiterin für Nahmobilität und Sport beim Landkreis Kassel), Stefan Arend (Radverkehsbeauftragter) und Vizelandrat Andreas Siebert.

„Der Landkreis kümmert sich intensiv um den Ausbau des Radwegenetzes. Wir dürfen dabei aber auch die gute Befahrbarkeit der bereits bestehenden Alltagsradwege nicht aus dem Auge verlieren“, erklärt Vizelandrat Andreas Siebert bei der Übergabe der Fördermittel. Dies diene auch der Barrierefreiheit, denn der Weg werde nicht nur von Radfahrern genutzt, so der Vizelandrat. „Antragstellung und Fördermittelvergabe haben wir für die Städte und Gemeinden unbürokratisch gehalten“, betont Siebert ausdrücklich. Darin liege die Stärke der „Schlaglochinitiative“, die den Aufwand für die örtlichen Verwaltungen möglichst gering halte.

Risse und Wellen im Asphalt können zur Gefahr werden.

„Die Schlaglochinitiative haben wir eingeführt, da das Land zwar den Neubau von Radwegen fördert, aber nicht bei der Unterhaltung hilft“, ergänzt Michaela Mayer, Fachdienstleiterin für Nahmobilität und Sport beim Landkreis Kassel. Für diese kleinen, aber dringend notwendigen Investitionen fehlt den Kommunen daher oft das Geld.

Laut Siebert stehen für Unterhaltungsmaßnahmen im Kreishaushalt 2020 rund 30.000 Euro für die Radwegesanierung zur Verfügung. Zusammen mit den investiven Mitteln um vorhandene Lücken im Radwegenetz zu schließen sind es sogar 130.000 Euro. „Das entspricht insgesamt einer Verdoppelung des Budgets gegenüber dem Vorjahr“, so der Vizelandrat.

Die Sanierung von Radwegen ist ein Beitrag zur Barrierefreiheit, da diese nicht nur von Radfahrern genutzt werden.

„Ich hoffe, dass die Kommunen auch in den kommenden Jahren gemeinsam mit uns den spürbaren Wandel im Mobilitätsverhalten weiter unterstützen“, so Stefan Arend, der Radverkehrsbeauftragte des Landkreises. Für den Erstkontakt bei der Beantragung von Fördermitteln reiche eine Mail an  radverkehrlandkreiskasselde.