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Pfarrhaus Lippoldsberg wird saniert

Fördermittel machen es möglich

Wesertal. Das Pfarrhaus am Klosterhof im Wesertaler Ortsteil Lippoldsberg muss komplett saniert werden. "Das 1688 erbaute denkmalgeschützte Pfarrhaus gehört zur alten Kernbebauung rund um das Kloster Lippoldsberg und daher haben wir uns dafür eingesetzt, dass eine Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung möglich ist", berichtet Vizelandrat Andreas Siebert. Für die Dach-, Fassaden- und Fenstersanierung des Pfarrhauses, die in einem ersten Bauabschnitt saniert werden sollen, fallen Kosten in Höhe von rund 260.000 Euro an. Siebert: "Wir haben zur Unterstützung 60.000 Euro und damit den Höchstbetrag der Förderung aus Bundesmitteln bewilligen können".

Auf dem Foto sieht man von links nach rechts den auch im Winter sommerlich gekleideten vorläufigen Bürgermeister der Gemeinde Wesertal Cornelius Turrey, Peter Nissen (Servicezentrum Regionalentwicklung), Pfarrer Christian Trappe und Vizelandrat Andreas Siebert.

Die Sanierung des Pfarrhauses Lippoldsberg ist ein Großprojekt. "Wenn wir mit dem ersten Bauabschnitt fertig sind, soll die Sanierung des Freisitzes, des Vordachs, des Kamins und der gesamte Innenausbau erfolgen", informiert Pfarrer Christian Trappe. Außerdem soll das Pfarrhaus einen barrierefreien Zugang erhalten. Die Gesamtdauer der Sanierung ist auf drei Jahre angelegt.

Hintergrund
Das Pfarrhaus Lippoldsberg wurde 1688 als zweigeschossiger verputzter Massivbau errichtet und 1899 um ein Geschoss erhöht. Die kulturhistorische Bedeutung des Pfarrhauses als Steinbau der Barockzeit hat dazu geführt, dass das Haus als Kulturdenkmal anerkannt wird. Die städtebauliche Bedeutung des Pfarrhauses ergibt sich aus der Zugehörigkeit zur alten Kernbebauung um das Kloster.