Informationen zum Asylverfahren

Allgemeine Informationen zum Asylverfahren und der damit verbundenen Aufenthalts- und Wohnsitzbeschränkung.

Beschreibung

Achtung - Einschränkung unseres Dienstleistungsangebotes

Aufgrund der aktuellen Krisensituation in der Ukraine können folgende Dienstleistungen aktuell nicht oder nur sehr eingeschränkt angeboten, es entstehen Ihnen hierdurch aber keine aufenthaltsrechtlichen Nachteile:

  • Adressänderungen auf dem elektronischen Aufenthaltstitel
  • Neusetzung PIN elektronischer Aufenthaltstitel / Freischaltung eiD-Funktion
  • Allgemeine ausländerrechtliche Beratungen
  • Neuausstellungen von Niederlassungserlaubnissen (Wiedereinreisen nach Deutschland und Erwerbstätigkeit sind mit altem und neuen Pass und der bisherigen Neiderlassungserlaubnis möglich)
  • Erteilung Niederlassungserlaubnisse außer bei Ablauf der Aufenthaltserlaubnis
  • Bei allen Anfragen per Post, Telefax, E-Mail und Kontaktformular ist darüber hinaus mit deutlich verlängerten Bearbeitungszeiten zu rechnen.

Wir bitten um Ihr Verständnis! - Aktuelle Hinweise zum Russland-Ukraine-Konflikt finden Sie  hier (Öffnet in einem neuen Tab)

Aktuelle Maßnahmen im Kontext Coronavirus

Vorsprachen sind ausschließlich mit Termin möglich. Wenn Sie einen Termin erhalten haben, verzichten Sie bitte auf Begleitpersonen.

Bitte nutzen Sie auch unsere ausführlichen Dienstleistungsbeschreibungen zur Information. Eine Übersicht mit aktuellen Hinweisen zu Ihrem aufenthaltsrechtlichen Status finden Sie  hier. Das Gleiche gilt für unser Kontaktformular, dass Sie für aufenthaltsrechliche Fragen nutzen können. 

Termine vereinbaren Sie bitte über die Behördennummer (0561) 115. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es aufgrund erhöhter Nachfrage auch zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Nach Art. 16a Grundgesetz haben politisch Verfolgte in der Bundesrepublik Deutschland einen Anspruch auf Anerkennung als Asylberechtigte.

Wer dieses Recht in Anspruch nehmen will, muss sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten und einem Anerkennungsverfahren unterziehen.

Asylverfahren
Ein Asylantrag ist beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bzw. der zuständigen Erstaufnahmeeinrichtung (Regierungspräsidium Gießen, Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen, Rödgener Straße 59 bis 61, 35394 Gießen) zu stellen. Bis über den Antrag abschließend entschieden ist, wird der/die Antragsteller/in einer Gemeinde in Deutschland zugewiesen, die während dieser Zeit auch die Aufenthaltsgestattung jeweils verlängert.


Aufenthalt- und Wohnsitzbeschränkung
Der Wohnsitz ist entweder auf die Stadt oder den Landkreis Kassel beschränkt. Der Aufenthalt ist in den ersten 3 Monaten auf den Bereich des Landes Hessen beschränkt. Sie können jedoch eine Erlaubnis zum Verlassen beantragen.
Nach 3 Monaten fällt die räumliche Beschränkung in der Regel weg. Die Beschränkung des Wohnsitzes bleibt bestehen.
 Verlassenserlaubnis


Erwerbstätigkeit/ Anerkennungsberatung
Eine Erwerbstätigkeit darf im laufenden Verfahren nur nach Erteilung einer Genehmigung durch die Ausländerbehörde aufgenommen werden, wenn sich der Asylsuchende seit  3 Monaten im Bundesgebiet aufhält und die Bundesagentur für Arbeit zugestimmt hat.
Eine Beratung, ob Ihr im Ausland erworbener Berufsabschluss oder Ihr im Ausland erworbenes Diplom in Deutschland anerkannt sind bzw. wie Sie eine Anerkennung erreichen können, erhalten Sie beim Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS), Grüner Weg 46, 34117 Kassel (Telefon: 0151 27191683, E-Mail: koyunpinarinbascom).


Sicherstellung der Lebensunterhaltes
Inhaber einer Aufenthaltsgestattung können Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) beantragen.
Flüchtlingsangelegenheiten

Anschrift und Öffnungszeiten

Abteilung für Zuwanderung und Integration Stadt und Landkreis Kassel

Anschrift

Hansa-Haus
Kurt-Schumacher-Str. 29
34117 Kassel

Abteilung für Zuwanderung und Integration Stadt und Landkreis Kassel

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