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„Buckelpiste“ ist Vergangenheit

Wurzelschäden und Schlaglöcher beseitigt - Kreis hilft der Gemeinde Habichtswald bei der Sanierung des Radweges zwischen Ehlen und Dörnberg

Habichtswald / Kreis Kassel. Der Radweg zwischen den beiden Habichtswalder Ortsteilen Dörnberg und Ehlen, parallel zur B251, wurde über die Jahre immer mehr zu einer "Buckelpiste". Wurzeleinwüchse und Schlaglöcher im Teer sorgten auf der rund drei Kilometer langen Strecke für Gefahr. Im Rathaus war man sich einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um wieder ein sicheres und komfortables Radfahren zu ermöglichen. Nun kann die Gemeinde Habichtswald, rechtzeitig zu Beginn der Fahrradsaison, Vollzug melden.

Sie freuen sich über den wieder gut befahrbaren Radweg zwischen Dörnberg und Ehlen: Stefan Arend (Radverkehrsbeauftragter des Landkreis Kassel), Uwe Koch (Leiter Sonderfachdienst Verkehr und Sport beim Landkreis), Chiara Mourao Büchling (Tourismusförderung Habichtswald) und Bürgermeister Thomas Raue.

"Die Sanierung des Radweges zwischen Dörnberg und Ehlen ist eine Maßnahme im Rahmen des Radwegekonzeptes der Gemeinde" erläutert Bürgermeister Thomas Raue beim Ortstermin. "In diesem Jahr werden wir einen Antrag auf Förderung der Sanierung eines weiteren Abschnitts in der Ortslage von Ehlen stellen", kündigt der Rathauschef an.

Möglich wurde die schnelle Sanierung nur durch die Finanzierung durch den Landkreis Kassel. Raue dankte daher dem Radverkehrsbeauftragten des Landkreises, Stefan Arend, "für die schnelle und vor allem auch unbürokratische Zusammenarbeit".

Mit 8.770 Euro finanzierte der Landkreis die Radwegsanierung. Aus der Sicht von Arend gut angelegtes Geld: "Der Landkreis kümmert sich schon lange um Lückenschlüsse im Radwegenetz, wir dürfen dabei aber auch die gute Befahrbarkeit bereits bestehender Radwege nicht aus dem Auge verlieren", betont er, "denn gerade mit einbrechender Dunkelheit, sind Wellen und Löcher im Asphalt schwer zu erkennen und können zu Stürzen führen."

Mit der sogenannten "Schlaglochoffensive" helfe der Kreis gezielt den Kommunen bei den notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen, ergänzt Uwe Koch, Leiter des Sonderfachdienstes Verkehr und Sport beim Landkreis. Denn: "Das Land fördert zwar den Neubau von Radwegen, hilft aber nicht bei der Unterhaltung. Für diese kleinen aber dringend notwendigen Investitionen fehlt den Kommunen daher oft das Geld", so Koch.

Zufrieden mit dem Ergebnis zeigt sich auch Chiara Mourao Büchling, zuständig für Tourismusförderung und damit auch für den Radverkehr in Habichtswald. Sie verbindet mit der Sanierung die Hoffnung, "dass noch mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsatteln". Die gemeinsame Botschaft laute denn auch: "Ob Einkäufe, der Weg ins Schwimmbad oder zur Eisdiele - Einheimische und Touristen sind auf dem Radweg zwischen Dörnberg und Ehlen nun wieder komfortabel unterwegs", so Mourao Büchling abschließend.

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