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Fiktionsbescheinigung

Die Fiktionsbescheinigung wird in der Regel ausgestellt, wenn eine Entscheidung über einen Aufenthaltstitel noch nicht möglich ist.

Beschreibung

Achtung - aktuelle Maßnahmen im Kontext Coronavirus

Vorsprachen sind ausschließlich mit Termin möglich. Wenn Sie einen Termin erhalten haben, verzichten Sie bitte auf Begleitpersonen.

Bitte nutzen Sie auch unsere ausführlichen Dienstleistungsbeschreibungen zur Information. Eine Übersicht mit aktuellen Hinweisen zu Ihrem aufenthaltsrechlichen Status finden Sie hier. Das Gleiche gilt für unsere Kontaktformular, dass Sie für aufenthaltsrechliche Fragen nutzen können. 

Termine vereinbaren Sie bitte über die Behördennummer (0561) 115. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es aufgrund erhöhter Nachfrage auch zu längeren Wartezeiten kommen kann.

Die Fiktionsbescheinigung wird aufgrund eines Antrags auf Erteilung oder Verlängerung eines Aufenthaltstitels ausgestellt.

In dem Zeitraum zwischen Antragstellung und Entscheidung der Ausländerbehörde soll der Aufenthalt grundsätzlich legalisiert werden. Damit wird erreicht, dass der Aufenthalt trotz Ablaufs seines Aufenthaltstitels, bzw. des Zeitraums während der Befreiung von der Titelpflicht, legal und damit nicht strafbar ist.

Die Fiktionsbescheinigung ermöglicht es den Status auch im Falle einer polizeilichen Kontrolle belegen zu können.

Bei (rechtzeitigem) Antrag auf Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis gilt die Aufenthaltserlaubnis bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde als fortbestehend. Die Fiktionsbescheinigung ist nur in diesem Fall (§ 81 Abs. 4 AufenthG) schengenwirksam, d.h. sie berechtigt z.B. zum Touristenaufenthalt in allen Schengener Vertragsstaaten.

Anschrift und Öffnungszeiten

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